![]()
Intention, Ursprung und Entwicklung Die zunehmende Rohstoffknappheit, die Belastung von Luft und Böden mit Schadstoffen, das bisher überwiegend kurzsichtige Handeln der Menschen und der dadurch bewirkte Klimawandel stellen die Menschheit vor neue Probleme, die sich nicht mehr nur mit wirtschaftlichem Wachstum bekämpfen lassen. Der Übergang von einer nicht nachhaltigen, vorrangig an heutigen Konsuminteressen orientierten Entwicklung zu einer solchen, die das langfristige Überleben der Menschheit und ihrer Umwelt sichert, ist dringend notwendig. Dazu gehören neue technische Lösungen und die Förderung von sauberen, erneuerbaren Energiequellen ebenso wie neuere und gerechtere Wirtschaftsweisen. Der Studiengang Energie- und Umweltmanagement (Bachelor of Engineering) bildet daher ökologisch orientierte Wirtschaftsingenieure aus, die sich mit dem nötigen Wissen den Problemen der heutigen Generation stellen können. In dem siebensemestrigen Bachelorstudiengang werden den Studenten vertiefte Kenntnisse auf den Gebieten Wirtschaftswissenschaften, Energie- und Umwelttechnik, Energiewirtschaft und Energie- und Umweltmanagement vermittelt. Die im Studiengang vermittelten Qualifikationen zielen sowohl auf ein naturwissenschaftliches Grundverständnis und eine ingenieurwissenschaftliche Ausbildung für die Konzipierung erforderlicher technischer Lösungen sowie auf solide betriebswissenschaftliche Kenntnisse ab, um aus guten technischen Lösungen marktfähige Produkte zu entwickeln. Volkswirtschaftliche Kenntnisse sind notwendig, um den ökonomischen Hintergrund der bestehenden Probleme und die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen neuer Lösungsansätze abschätzen zu können. Kenntnisse im Bereich des Energie- und Umweltrechts werden vermittelt, um zu verstehen, in welchen rechtlichen Rahmen Lösungen eingeordnet werden. All diese Qualifikationen vereint der Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement in einem sehr ambitionierten Programm. Das macht sich auch in der straffen Studienorganisation bemerkbar, die einen geregelten Studienablauf ermöglicht. Da die Mehrzahl der Probleme einer nicht nachhaltigen Entwicklung nicht allein national, sondern nur im internationalen Rahmen gelöst werden können, ist der Studiengang stark international ausgerichtet. Im Bachelorstudiengang ist dazu ein obligatorisches Auslandssemester integriert, der konsekutive Masterstudiengang wird komplett in englischer Sprache gehalten. Der Praxisbezug des Studiengangs an der Fachhochschule wird durch ein dreimonatiges Praktikum in einem Unternehmen oder einer Behörde vertieft. Nicht selten wird den Praktikanten schon in dieser Phase von den Unternehmen angeboten, nach ihrem Abschluss einen Arbeitsvertrag abzuschließen. An die Studierenden werden hohe Anforderungen gestellt. So erreichten in der Vergangenheit von den Erstsemestern des ehemaligen Diplomstudiengangs in der Regel nur 50-70% das Vordiplom. Die Grundphilosophie ist mit dem Satz „If you can’t stand the heat get out of the kitchen“ treffend beschrieben. So führt der Studiengang zur Ausbildung einer neuen Generation von Führungskräften mit internationalem Horizont, denen harte Arbeit und selbstständiges Denken zur zweiten Natur geworden sind. |